Den Grundriss vorstellen: mit einem Modell zum Anfassen
Ein Grundriss zeigt Flächen, aber kein Raumgefühl. Ein Modell aus deinen Plänen zeigt, wie die Räume zueinander liegen: Dach und Etagen lassen sich abnehmen, darunter liegen die Räume offen. Hier steht, was du am Modell siehst, wann es sich lohnt und wo es an Grenzen stößt.
Stand: Oktober 2026

Warum Pläne so schwer zu lesen sind
Ein Grundriss ist ein waagerechter Schnitt durch das Haus, meist im Maßstab 1:100: Ein Meter wird zu einem Zentimeter. Darin stecken Raummaße, Türen mit ihrer Öffnungsrichtung und Fenster – aber keine Höhe, kein Licht und kein Gefühl dafür, wie weit es vom Sofa zur Küche ist. Wer täglich mit Plänen arbeitet, ergänzt das im Kopf. Wer zum ersten Mal baut, sieht Linien.
Für ein Modell brauchst du keine neuen Unterlagen: Grundriss, Schnitt und Ansichten aus deiner Baubeschreibung reichen uns, als PDF oder als Foto der Pläne.
Das Haus als Modell in der Hand
Ein Modell zeigt auf einen Blick, wie die Räume zueinander liegen: wo die Treppe ankommt, wie lang der Flur ist, welches Zimmer nach Süden geht. Bei unseren Modellen lassen sich Dach und Etagen abnehmen, darunter liegen die Räume offen.
Der Vorteil gegenüber dem Bildschirm: Es steht auf dem Tisch, und alle reden über dasselbe – Partner, Eltern, die Gewerke. Bevor wir drucken, siehst du das digitale 3D-Modell und gibst es frei.
Grenzen hat es auch: Es kostet ab 549 €, und für Steckdosen oder Schrankmaße ist der Maßstab zu klein.
Was du am Modell siehst
Punkte, die sonst erst im fertigen Haus auffallen – und die sich auf dem Plan noch für ein paar Striche ändern lassen.
Warum sich ein Modell lohnt
Am Modell sehen alle dasselbe Haus: Partner, Eltern und die Gewerke, auch wer nie einen Plan gelesen hat. Solange noch nicht gebaut wird, lässt sich jede Wand noch verschieben – das Modell zeigt dir, wo es sich lohnt. Bevor gedruckt wird, siehst du das digitale 3D-Modell und gibst es frei.
Und wenn das Haus steht, bleibt das Modell: als Erinnerung an die Zeit, in der es nur auf Papier existierte.

Und wenn es ein Modell sein soll
Ein Hausmodell kann dreierlei sein: eine Miniatur der Fassade, ein von Hand gebautes Einzelstück oder ein Modell, das aus den Bauplänen entsteht und sich öffnen lässt. Die Preise liegen weit auseinander, weil auch die Arbeit dahinter eine andere ist.
| So arbeiten wir Unser Modell aus dem Grundriss | Miniatur nach Foto | Modellbau von Hand | |
|---|---|---|---|
| Grundlage | Grundriss, Schnitt und Ansichten – ein Foto der Pläne genügt | Fotos des Hauses von außen | Pläne und Abstimmung mit dem Modellbauer |
| Innenleben | Etagen und Dach abnehmbar, Innenwände und Raumaufteilung sichtbar | Außenansicht – die Räume sind auf Fotos nicht zu sehen | Möglich, wird mit dem Aufwand einzeln kalkuliert |
| Vorher sehen | Digitales 3D-Modell zur Freigabe vor dem Druck | Je nach Anbieter | Je nach Absprache |
| Maßstab | Auf die Bodenplatte skaliert, beim Einfamilienhaus meist 1:40 bis 1:75 | Oft klein, etwa 1:87 bis 1:100 | Frei wählbar |
| Preis | Ab 549 € inklusive Versand, steht vorab fest | Etwa 75 bis 300 € | Angebot nach Aufwand |
| Gut für | Den Neubau verstehen, bevor gebaut wird – und ein Geschenk, in das man hineinsehen kann | Eine Erinnerung an ein bestehendes Haus, als Deko | Wettbewerbe, Präsentationen und Sonderwünsche |
Warum unser Modell mehr kostet als eine Miniatur nach Foto
Eine Miniatur nach Foto bildet die Fassade nach. Wir bauen das Haus aus seinen Plänen: Aus Grundriss, Schnitt und Ansichten entsteht zuerst ein digitales 3D-Modell, in dem jede Wand, jede Tür- und jede Fensteröffnung an ihrer Stelle sitzt. Dieses Modell siehst du vor dem Druck und gibst es frei. Danach drucken wir jede Etage und das Dach als eigenes Teil, damit du sie abheben und in die Räume schauen kannst.
Bezahlt wird also nicht das Material, sondern die Arbeit am digitalen Modell, die Freigabe und der Druck in mehreren Teilen. Dafür steht der Preis vorher fest: ab 549 € inklusive Versand, für ein Einfamilienhaus mit einer Etage auf einer Bodenplatte von 30 × 26 cm.