Erinnerung zum Anfassen

Das Elternhaus als Modell

Wenn das Elternhaus verkauft, vererbt oder abgerissen wird, bleiben meist Fotos. Ein Modell hält mehr fest: die Form des Hauses, das Dach – und, weil sich Etagen und Dach abnehmen lassen, die Zimmer, in denen man groß geworden ist. Wir drucken es aus den Bauplänen. Die liegen oft noch in der Bauakte beim Bauamt.

Modell konfigurieren

Stand: Oktober 2026

Architekturmodell eines zweistöckigen Einfamilienhauses mit Ziegeldach und Garten auf der Bodenplatte

Wann Familien daran denken

Das Haus wird verkauft
Nach Jahrzehnten geht das Haus an neue Besitzer. Das Modell bleibt in der Familie – lange nachdem die Schlüssel übergeben sind.
Das Erbe wird geteilt
Wenn Geschwister das Haus gemeinsam erben und es nicht behalten können, ist das Modell etwas, das alle behalten.
Die Eltern ziehen um
In eine kleinere Wohnung oder ins Heim: Das Modell zieht mit und zeigt das Haus, in dem alles stattgefunden hat.
Das Haus gibt es nicht mehr
Auch ein abgerissenes Haus lässt sich bauen, wenn die Pläne noch existieren.

Das ganze Haus, wie es war

Ein Modell zeigt nicht ein einzelnes Zimmer, sondern das ganze Haus. Mit abgenommenem Dach sieht man, wo das Kinderzimmer lag, wo die Treppe nach oben ging und wie groß die Küche wirklich war. Für Geschwister, die weit auseinander wohnen, ist es etwas, das man gemeinsam verschenken kann – an die Eltern oder an sich selbst.

Dasselbe Haus wie oben mit abgenommenem Dach: die Zimmer im Obergeschoss liegen offen

So kommst du an die alten Baupläne

Für ein Modell brauchen wir Grundriss, Schnitt und Ansichten. Bei einem Haus, das vor Jahrzehnten gebaut wurde, liegen sie selten griffbereit. Fast immer gibt es sie aber noch irgendwo – meist an einer dieser Stellen:

1. In den eigenen Unterlagen

Alte Ordner der Eltern, Unterlagen zum Kaufvertrag, das Exposé von damals, Rechnungen des Architekten oder der Baufirma. Bei einem Fertighaus hat manchmal der Hersteller die Pläne noch, wenn es ihn noch gibt.

2. In der Bauakte beim Bauamt

Zu jedem genehmigten Haus führt das Bauamt der Stadt oder des Kreises eine Bauakte. Darin liegen die Bauzeichnungen, also genau das, was wir brauchen.

  • Wer einsehen darf: die Eigentümer und alle mit einer Vollmacht der Eigentümer. Ist das Haus schon verkauft, brauchst du die Zustimmung der neuen Eigentümer.
  • Was du mitbringen solltest: Anschrift, Flurstück und Baujahr – geschätzt reicht. Bei alten Häusern helfen frühere Anschriften und die Namen früherer Eigentümer.

3. Wenn es keine Pläne mehr gibt

Schick uns, was du hast, auch alte Skizzen mit Maßen oder Fotos der Pläne. Wir sagen dir ehrlich, ob es für ein Modell reicht.

Was das Modell zeigt

Jede Etage und das Dach sind einzelne Teile, darunter liegen die Räume mit ihren Wänden und Türen offen. Die Farben für Dach, Fassade, Fenster und Bodenplatte wählst du im Konfigurator; wer die echten Farben des Hauses treffen will, bekommt Wunschfarben gegen Aufpreis. Ein einstöckiges Modell kostet 549 € inklusive Versand, jede weitere Etage, ein Keller oder Möbel kommen dazu.

Häufige Fragen

Geht das auch, wenn das Haus schon verkauft ist?

Ja, wenn es die Pläne noch gibt. Liegen sie nicht mehr in der Familie, führt der Weg über die Bauakte – dafür braucht es nach dem Verkauf allerdings die Zustimmung der neuen Eigentümer.

Wie alt dürfen die Pläne sein?

Kann ich das Modell als Überraschung für meine Eltern bestellen?

Können Geschwister das Modell gemeinsam schenken?

Was kostet das Modell?